Pressemitteilungen
Hier finden Sie Pressemitteilungen der UNIVERSITY PARTNERS
12.07.2010
Für Strategiewechsel drücken Sie Strg + F7 - von dem Abenteuer, ein Campus Management System einzuführen
Hochschulen arbeiten mit aller Kraft daran, ihre Verwaltungs- und Lehrorganisation zu digitalisieren. Mit wenigen Schritten ist dies aber nicht getan: vor dem Einsatz eines Campus Management Systems werden Prozesse optimiert, Aufgaben modelliert und Rollen definiert.
Auf die Frage „Campus Management: IT follows strategy?“ der gleichnamigen Fachtagung am 1. und 2. Juli in Bonn antworteten die 50 Teilnehmer aus Wissenschaft und Wirtschaft einmütig: So soll es sein! Aber die Realität sieht oft anders aus: „einen Schritt nach dem anderen machen“ und „die (integrierten) Systeme nicht überfordern“, sondern „sich zunächst auf Kernaufgaben, wie z.B. die Stammdatenverwaltung konzentrieren“ rieten die Tagungsteilnehmer aus Hochschulen, Bildungsträgern und Unternehmen aus teils leidvoller Erfahrung.
Wichtig seien neben allen Prozessen und Systemen vor allem die Menschen, die überzeugt und „mitgenommen“ werden müssen. Angefangen von der Leitungsebene – „ohne die geht es nicht“ – bis zu den Nutzern, also den Verwaltungsmitarbeitern, Lehrenden und Studierenden. „Man muss die Menschen mit ihrer Erfahrung und ihren Befürchtungen dort abholen, wo sie stehen. Nur so erreicht man Akzeptanz und ein gelebtes System“, weiß Britta Krahn, Geschäftsführerin der UNIVERSITY PARTNERS aus eigenen Change Management Projekten.
Die Universität Augsburg beispielsweise hat vor Projektstart alle Betroffenen auf einen Strategiewechsel vorbereitet und durch intensives Change Management kontinuierlich begleitet. „Der Beginn eines CMS-Projekts gleicht manchmal einem Stummfilm. Es bewegt sich viel, aber die Menschen kommunizieren nicht miteinander und im Hintergrund tönt dramatische Begleitmusik“, sagt Susanne Pillay, Leiterin der Geschäftsstelle des IT-Servicezentrums der Universität Augsburg.
Mit einer Prozessdefinition vor der Softwareeinführung und der Einbindung aller Beteiligten ist für den Projekterfolg schon viel gewonnen, bestätigen viele Experten aus den Hochschulen. Die aktuellen Systeme verschiedener Anbieter jedenfalls bieten alle notwendigen Funktionalitäten und die geforderte Anpassungsfähigkeit an Strategie und Struktur – nicht umgekehrt! Dies wurde auch auf dem Podium „FAQ live! Anwender fragen – Anbieter antworten“ am ersten Tag deutlich. Die Vertreter der Anbieter CAS Software, Crealogix, Datenlotsen, HIS, SAP und Simovative signalisierten in vielen Fragen Einstimmigkeit, wobei sich gerade die kleineren Anbieter mit reinen Weblösungen oder flexiblen Lizenzmodellen differenzieren konnten.
01.06.2010
Serviceorientierung an deutschen Hochschulen: Viele kleine Initiativen sorgen für Furore
Am 17./18. Juni steht Serviceorientierung an Hochschulen im Mittelpunkt der Bonner Fachtagung „Servicewüste Hochschule?“ – entgegen vieler Vorurteile zeigen kleine und große Bildungseinrichtungen kreative Servicelösungen für Schüler, Studierende und Mitarbeiter
Auf der Fachtagung „Servicewüste Hochschule?“ am 17./18. Juni im Universitätsclub Bonn zeigen deutsche Hochschulen, wie sie Serviceorientierung an ihrer jeweiligen Einrichtung verstehen und umsetzen. Und da gibt es einiges zu sehen. Denn entgegen der landläufigen Meinung setzen sich die Hochschulen engagiert damit auseinander, was sich Studierende oder Mitarbeiter wünschen. Ganz genau weiß das zum Beispiel die TU Braunschweig, die im März vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft als Hochschulperle für einen Blog zur Erfassung von Anregungen und Kritik aus der Studierendenschaft ausgezeichnet wurde. „Solche Initiativen zeigen einmal mehr, dass der immer wieder gern kolportierte Eindruck trügt“, so Juliane Metzmacher, Tagungsleiterin beim Veranstalter UNIVERSITY PARTNERS. „Das Fragezeichen im Tagungstitel soll auffordern, genauer hinzusehen.“
An den zwei Tagen werden unterschiedliche innovative Initiativen aus Hochschulen vorgestellt: Studienzentralen, Studentenwerke, Career Center, Personalabteilungen oder Rechenzentren präsentieren, was sie erreicht haben und berichten von ihren Erfahrungen. So ist Familienfreundlichkeit eine ebenso zentrales Thema wie studienrelevante Hilfestellungen von der Einschreibung bis zum Studienabschluss. Wie kann die Karriere gefördert werden? Oder wie kann man bereits in Schulen die entsprechenden Weichen stellen, um zukünftigen Studierenden den Weg in die Hochschulen zu erleichtern? Doch nicht nur Studierende profitieren von den kreativen Lösungen. Auch Mitarbeiter aus Verwaltung, Forschung und Lehre nutzen neue Angebote: Beratung, Coaching, Mentoring? Natürlich!
Der Veranstaltung lässt sich vorwegnehmen: Es gibt bereits viele erfolgreiche Serviceangebote an Hochschulen. Allerdings werden in Vorträgen und Diskussionsrunden auch Herausforderungen diskutiert, die es auf dem Weg zu einer serviceorientierten Hochschule zu bewältigen gilt.
Die Fachtagung „Servicewüste Hochschule?“ ist eine Veranstaltung aus der Reihe „Hochschulen im Fokus“.
14.04.2010
Forschungsförderung: Nicht nur Bund und Länder setzen ein klares Zeichen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
Insbesondere der Nachwuchsförderung kommt bei der Stärkung des Wissenschafts- und Forschungssystems besondere Bedeutung zu. Sie darf aber nicht durch ein Zuviel an Verteilungs- und Antragsbürokratie gehemmt werden. Dieses Thema steht am 21./22. April im Mittelpunkt der Fachtagung „Forschungsförderung: Gratwanderung zwischen Ideenschmiede und Bürokratie?“ in Bonn.
Auf der Fachtagung „Forschungsförderung: Gratwanderung zwischen Ideenschmiede und Bürokratie?“ am 21./22. April im Uniclub Bonn diskutieren Wissenschaftler, Vertreter aus Hochschulverwaltungen und Förderungsexperten, wie Wissenschaftler in einem Dickicht aus Datenbanken, Richtlinien, Antragssystemen und Formularen unterstützt werden können. „Unser wissenschaftlicher Nachwuchs ist einer der Erfolgsfaktoren für unseren Bildungs- und Wissenschaftsstandort“, so Dr. Christian Rietz, Geschäftsführer von UNIVERSITY PARTNERS. „Bund und Länder haben bereits die Weichen gestellt. Doch es gibt auch viele andere Möglichkeiten im Drittmittelsystem.“ Fachleute zeigen darüber hinaus, wie sie die Nachwuchswissenschaftler in ihren Institutionen beratend begleiten und fördernde Rahmenbedingungen schaffen.
Neben nationalen Förderinitiativen für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs beleuchtet die Fachtagung auch das europäische Drittmittelsystem mit Beiträgen von Vertretern des EU-Büros des BMBF, Experten der Fraunhofer Gesellschaft, dem Fonds National de la Recherche Luxembourg und dem European Project Center der TU Dresden.
„Fördermöglichkeiten für Spitzenforschung gibt es mannigfach“, betont die Mitveranstalterin Dr. Wilma Simoleit, Inhaberin der Förderungsberatung Dr. rer. nat. Wilma Simoleit. „Man muss sie nur kennen und effizient zu nutzen wissen. Wissenschaftler sind daher zunehmend auf leistungsfähige Support-Systeme in unserem Wissenschafts- und Hochschulsystem angewiesen, um im nationalen und internationalen Wettbewerb mithalten zu können.“ Die Tagung soll jedoch nicht nur neue Ansätze und bestehende Konzepte aus der Praxis vorstellen, sondern auch eine Plattform für den Erfahrungsaustausch bieten.
Weitere Informationen unter
www.university-partners.de/veranstaltungen/fachtagungen/forschungsfoerderung/
19.03.2010
Strategische Positionierung, Marketing und Vertrieb: Erfolgsfaktoren für Hochschulen im Wettbewerb
Die Fachtagung „Hochschulmarketing – Marken, Profile und Kommunikation“ am 17./18. März in Bonn zeigte viele Erkenntnisse aus Best-Practice-Beispielen. Aber auch, dass die Praxis der Theorie noch hinterherhinkt und noch viel Raum für innovative Lösungen besteht.
Möglichst viele Studienplatzbewerber mit einem möglichst hohen Anspruch, das ist eines der erklärten Ziele einer jeden Hochschule; das wurde auf der Fachtagung schnell deutlich. „Dass Hochschulen und deren Angebote ein spezifisches Marketing brauchen, um im Wettbewerb zu bestehen, ist den Marketing-Verantwortlichen klar“, so Britta Krahn, Geschäftsführerin der UNIVERSITY PARTNERS. „Ein passendes Gesamtkonzept angefangen vom Profil der Hochschule über die Strategie hin zu den entsprechenden Maßnahmen des internen und externen Marketings muss häufig erst noch entwickelt werden.“
Auf der Tagung beschäftigten sich Marketing-Verantwortliche aus über 40 Hochschulen aus Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz mit der Konkretisierung von Zielen, der Anwendung von Instrumenten und der effizienten Gestaltung der Rahmenbedingungen erfolgreichen Marketings. Anhand von Best-Practice-Beispielen aus Hochschulen wurden in Vorträgen, Diskussionen und Workshops verschiedene Herangehensweisen beleuchtet. Und obwohl deutlich wurde, dass strategische Positionierung, Basis-Marketing und aktiver Vertrieb den professionellen Dreiklang erfolgreichen Hochschulmarketings darstellen, hapert es im Alltag häufig an mangelnder Routine, dem richtigen Verständnis von Marketing in den verschiedenen Bereichen der Hochschule und an finanziellen Mitteln.
„Die in der Hochschulrealität verbreitete Rangfolge der Erfolgskriterien ‚Strategische Positionierung‘, ‚Basis-Marketing‘ und konkreter ‚Vertrieb‘ sollte auf den Kopf gestellt werden“, empfahl Stefan Frigger, Leiter des pro-bm Institut für professionelles Bildungsmanagement und Mitveranstalter der Tagung. „Der langfristige und authentische Erfolg von Hochschulmarketing beginnt nicht bei der Auswahl der Merchandising-Artikel und der Gestaltung von Hochglanzbroschüren, sondern bei der ehrlichen und aufwändigen Positionsbestimmung der Hochschulen und einer marktstrategischen Zielbestimmung.“ Nur so komme man dem Ergebnis eines zielführenden Leitbildes und einer alle Stakeholder einbindenden Gesamtausrichtung näher.
Die konkreten Marketing- und Vertriebs-Maßnahmen seien dann lediglich noch Instrumente zur Verfolgung dieser verpflichtenden Leitstruktur, die einer ausreichenden qualitativen und quantitativen Ressourcen-Ausstattung bedürfen.„Marketing-Verantwortliche kämpfen hier oft gegen Windmühlen“, so Dr. Christian Rietz, ebenfalls Geschäftsführer der UNIVERSITY PARTNERS. „Einerseits sollen sie die wichtige Profilbildung und Marke der Hochschule voranbringen, andererseits müssen sie mitunter gegen interne Widerstände arbeiten.“ Dass diese Aufgabe jedoch lösbar ist, zeigten viele gelungene und mit Auszeichnungen dekorierte Beispiele der Referenten und Teilnehmer.
Weitere Informationen und Einblicke in Redebeiträge unter
www.university-partners.de/veranstaltungen/fachtagungen/hochschulmarketing
www.pro-bm.de
10.03.2010
Deutsche Hochschulen sollten mit Profil um Studierende werben – bevor es andere tun
Marken- und Profilbildung, Studierendenmarketing und internationales Hochschulmarketing bietet die Fachtagung „Hochschulmarketing – Marken, Profile und Kommunikation“ am 17./18. März in Bonn. Und einen Blick über den eigenen Zaun.
Auf der Fachtagung stehen erfolgreiche Beispiele aus deutschen, niederländischen und schweizerischen Hochschulen wie auch die Erarbeitung von Kriterien für erfolgreiches Hochschulmarketing auf dem Plan. „Auch wenn es schon viele gute Beispiele in Deutschland gibt, gilt es doch nicht nachzulassen. Gerade viele deutsche Hochschulen tun sich noch schwer mit dem Thema Marketing“ so Britta Krahn, Geschäftsführerin von UNIVERSITY PARTNERS.
Im Gegensatz zu manchen Anrainerstaaten, die beispielsweise bereits die Bedarfe am deutschen Arbeitsmarkt scannen und ihr Studienangebot daran ausrichten: Die Niederlande konnten so schon eine beeindruckende Zahl von deutschen Studierenden für ihre Bachelor- und Masterprogramme gewinnen. Die Gründe für dieses erfolgreiche Hochschulmarketing? Ein systembedingter könnte in der niederländischen Verfassung liegen, die das Recht auf Bildung festschreibt, wodurch das Hochschulsystem ohne Numerus Clausus auskommt. Eine zentrale Ursache scheint aber auch in dem auf Studienbewerber ausgerichteten Marketing zu liegen, das mit den passenden Argumenten dort wirbt, wo sich die Zielgruppe aufhält: Im Internet. Doch Web 2.0 ist kein Allheilmittel.
„Es muss ja nicht gleich ein vollständig digitalisierter Marketing-Ansatz sein“, betont Dr. Christian Rietz, ebenfalls Geschäftsführer der UNIVERSITY PARTNERS. „Aber wir möchten deutsche Hochschulen ermutigen, mit fundierten Konzepten mehr Werbung für die eigene Sache zu machen und das Instrument Marketing sinnvoll für sich zu nutzen. Schließlich haben deutsche Hochschulen viel zu bieten. Zu häufig wird zielgruppenorientiertes und profilgeleitetes Marketing noch mit lästiger Werbung gleichgesetzt.“ Das will die Fachtagung ändern und den Erfahrungsaustausch zwischen Experten und Praktikern etablieren. In einer Podiumsdiskussion und Workshops stellen sich Experten den Fragen des Publikums, diskutieren konkrete Fallbeispiele aus der Praxis der Teilnehmer und präsentieren erprobte und ausgezeichnete Kampagnen.
17.02.2010
Wie aus Ideen erfolgreiche Innovationen werden
Auf der Fachtagung „Technologietransfer: Ideen Perspektive geben“ zeigen Praxisbeispiele am 23. und 24. Februar in Bonn, wie es funktionieren kann
Bonn. Der Wissens- und Technologietransfer zwischen Hochschulen und Wirtschaft wird zuweilen kritisch beäugt, scheint aber häufig gut zu funktionieren: davon zeugen zahlreiche erfolgreiche Partnerschaften und gelungene Ausgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Doch der Erfolg kommt nicht von allein. Auch wenn akademische Spin-offs in vielen Fällen ihre ersten Schritte im geschützten Raum der Alma Mater machen und die bestehende Infrastruktur nutzen können, ist der Weg in die freie Marktwirtschaft unter Umständen mit Hürden und Fallstricken versehen. Gleichzeitig müssen passende Modelle für eine tragfähige Partnerschaft zwischen der Wissenschaft und Wirtschaft gefunden werden, die die Interessen beider berücksichtigen.
Unterstützung in diesem komplexen Feld bieten Technologietransferstellen der Hochschulen, Organisationen der Länder sowie Experten für F&E aus der Wirtschaft. Ihre Erfahrungen diskutieren sie auf der Fachtagung „Technologietransfer: Ideen Perspektive geben“ am 23. und 24. Februar im Universitätsclub Bonn. Vorgestellt werden Konzepte, Strategien und Rahmenbedingungen eines für alle Seiten gewinnbringenden Technologietransfers. „Ein reger Austausch über erfolgreiche Kooperationen und Projekte aber auch die bestehenden Hemmnisse soll Impulse für beide Seiten liefern“, so Britta Krahn, Geschäftsführerin von UNIVERSITY PARTNERS, Veranstalter dieses Forums.
Neben gelungenen Praxisbeispielen aus deutschen Hochschulen und erfolgreichen Partnerschaften von Wissenschaft und Wirtschaft werden auch Projekte aus dem europäischen Kontext vorgestellt. Ein weiterer Themenschwerpunkt widmet sich den neuen Technologien und ihrem Stellenwert im Wissens- und Technologietransfer.
Weitere Informationen unter
www.university-partners.de/veranstaltungen/fachtagungen/technologietransfer
08.04.2009
Drittmittel und Forschungsmanagement: Neue Finanzierungsmodelle für die Wissenschaft
Bonn. Zunehmender Wettbewerb, knappe Ressourcen – die Situation der europäischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen lässt sich mit wenigen Worten beschreiben. Das bedeutet: Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sind zunehmend darauf angewiesen, sich selbst um die Aufstockung ihrer Forschungsmittel zu bemühen. Doch das nach und nach gewachsene System der Drittmittel wird immer komplexer und unübersichtlicher. Wissenschaft und Verwaltung kämpfen beim Einwerben und Verwalten von Drittmitteln mit einer Vielzahl von Regeln, die je nach Förderer völlig unterschiedlich sind.
Austausch auf höchstem Niveau mit einem Blick aus verschiedenen Perspektiven auf die gegenwärtigen Praktiken der Drittmitteleinwerbung und -verwaltung bietet der Bonner Veranstalter UNIVERSITY PARTNERS INTERCHANGE gemeinsam mit der Förderungsberatung Dr. Wilma Simoleit auf der Fachtagung „Schwerpunkt Forschungsmanagement – Fördermittel einwerben und verwalten“. Sie ist Teil der Reihe „Hochschulen im Fokus“, die sich aktuellen Hochschulthemen widmet und am 22. und 23. April im Bonner Universitätsclub stattfindet.
Eröffnet wird die Tagung mit einer Keynote von Dr. Annette Schmidtmann von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die Fachvorträge an beiden Tagen thematisieren die Entwicklungen und Erfahrungen der Drittmitteleinwerbung und –verwaltung auf nationaler und europäischer Ebene aus unterschiedlichen Perspektiven – sowohl aus der Sicht der Hochschulen und Forschungseinrichtungen als auch der Wissenschaftler und der Förderer. Die Referenten kommen aus renommierten Hochschulen wie der TU Dresden, Forschungseinrichtungen wie dem Forschungszentrum Caesar und Unternehmen wie der TransMIT – Gesellschaft für Technologietransfer und bieten eine Bestandsaufnahme aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. „Drittelmitteleinwerbung ist längst zum Gradmesser der Reputation in der Wissenschaft geworden“, erklärt Dr. Christian Rietz, Geschäftsführer von UNIVERSITY PARTNERS.
Die Fachtagung will alle Akteure des Drittmittelsystems zusammenbringen und bietet Gelegenheit zu Diskussion und Austausch. Sie richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Forschungsträger der Hochschul- und außeruniversitären Forschung, ihre Verwaltungen, an außeruniversitäre Experten und Dienstleister sowie Vertreter der Bildungs- und Wissenschaftsministerien.
12.02.2009
Erfolgskonzepte für nachhaltiges Alumni-Management
Bonn. An der einen Hochschule sammeln Studenten fast 1 Million Euro für deren Erhalt, an einer anderen stehen Professoren vor leeren Stuhlreihen bei Alumni-Veranstaltungen: Nachhaltiges Alumni-Management und durchdachte Fundraising-Konzepte bieten den Hochschulen neue Möglichkeiten im Wettbewerb um die besten Studenten, Wissenschaftler und um Finanzmittel. Mit aktuellen Konzepten und Strategien in diesem Bereich befasst sich die Fachtagung „Lebenslange Bindung an die Hochschule: Alumni-Management und Fundraising“ des Bonner Veranstalters UNIVERSITY PARTNERS INTERCHANGE GMBH am 26./27. Februar 2009 in Bonn.
Praktiker aus den Hochschulen, der Wirtschaft und von Alumni-Vereinigungen berichten von ihren Erfahrungen und laden zur Diskussion ein. Auf dem Programm stehen unter anderem folgende Themen: Der Aufbau einer Hochschule als Marke, effizientes Alumni-Management, Erfahrungen mit Software oder Fundraising durch Absolventen.
„Der gesamte Bereich ist für deutsche Hochschulen noch recht neu - ein Erfahrungsaustausch ist daher besonders wichtig, um erprobte Konzepte zu diskutieren und neue Strategien kennen zu lernen“, erklärt UNIVERSITY PARTNERS-Geschäftsführerin Britta Krahn.
Die Fachtagung am 26./27. Februar in Bonn ist die erste von vier Themenveranstaltungen der Reihe „Hochschulen im Fokus“, deren Höhepunkt die internationale Fachmesse “improve!2009 – European Trade Fair for Higher Education“ am 18. und 19. November in Köln bildet.
Das Tagungsangebot „Lebenslange Bindung an die Hochschule: Alumni-Management und Fundraising“ richtet sich an Hochschulleitungen, Alumni-Manager und alle weiteren Interessierten im Bereich Alumni-Arbeit und Fundraising.
25.08.2008
Pressemitteilung zum AK Prozessmanagement
BPM –Club Arbeitskreis „Prozessmanagement an Hochschulen“ gegründet
Bonn, 20. August 2008. Reformen wie der Bologna-Prozess und die zunehmende Autonomie stellen Hochschulen heute vor große Herausforderungen. Die Steuerung, Optimierung und Dokumentation von Verwaltungsprozessen wird immer komplexer. Betroffen sind nicht nur die Hochschulverwaltungen selbst, sondern auch die Fakultäten und Institute. Ziel des neugegründeten Arbeitskreises ist es, Hochschulen auf ihrem Weg zur wettbewerbsfähigen Bildungseinrichtung zu begleiten.
Der im Rahmen des BPM-Club gegründete Arbeitskreis Prozessmanagement ist ein Zusammenschluss von Hochschulen, Verbänden und Unternehmen mit dem Ziel, Hochschulen bei der Umwandlung in prozessorientierte Organisationen zu unterstützen. Zu den Gründungsmitgliedern gehören Mitarbeiter der Freien Universität Berlin, der Universität Hildesheim, der Cologne Business School der Europäischen Fachhochschule (EUFH) Brühl - Wirtschafts- und Sprachenakademie Köln, der Universität Leipzig sowie die BPM Akademie (Köln), das Kompetenzzentrum für Prozessmanagement (Köln), management in motion (Bonn) und die University Partners (Bonn).
Konzeptionelle Idee des Arbeitskreises ist die systematische Prozessausrichtung der Hochschulen in den Bereichen Management, Lehre und Forschung. Mit der Entwicklung eines Referenzmodells - „student life cycle - vom Schüler zum Absolventen“ – will der Arbeitskreis Hilfestellung für die Einführung und Optimierung der Prozesssteuerung an Hochschulen geben.
Als weitere Aufgabenstellung versteht der Arbeitskreis die Entwicklung von Aus- und Weiterbildungskonzepten in den Bereichen Prozessmanagement und Organisationsentwicklung.
Für eine Bestandsaufnahme der Prozessorientierung führt der Arbeitskreis in den nächsten Wochen eine Befragung an allen deutschen Hochschulen durch. Ergebnisse werden auf der ersten Fachtagung zum Thema „Prozessanalyse und -optimierung an Hochschulen“ vom 17. bis zum 18. November 2008 im Universitätsclub Bonn vorgestellt.
Informationen zu der Fachtagung „Prozessanalyse und -optimierung an Hochschulen“ sind unter www.university-partners.de abrufbar.
Über den BPM-Club
Der BPM-Club ist die Community für Business Process Management.
Mit regionalen Treffen im deutschsprachigen Raum fördern wir die Kommunikation von Gleichgesinnten rund um das Thema "Prozessmanagement". Gestartet als Gruppe innerhalb des Business-Netzwerkes XING gehören ihm mittlerweile über 2.500 Mitglieder an.
Kontakt:
BPM-CLUB c/o Kompetenzzentrum für Prozessmanagement
Sven Schnägelberger
Altenberger Str. 19-21
50668 Köln
0221 6085529
sc[at]prozessmanagement-news.de
07.08.2008
UP veranstalten die erste Hochschulmesse in Köln
Die „IMPROVE 2009 – Trade Fair Higher Education“ bietet – als europäische Fachmesse – einen Überblick über die zahlreichen Produkte und Dienstleistungen an Hochschulen und an hochschulnahen Organisationen, die im Kontext des Bologna-Prozesses aktuell angeboten und entwickelt werden. „IMPROVE 2009 – Trade Fair Higher Education“ versteht sich als Forum des Dialogs zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Anbietern auf europäischer Ebene. Die Fachmesse wird von einem Konferenzprogramm mit namhaften Rednern begleitet. www.improve2009.de
07.07.2008
Arbeitskreis Prozessmanagement gegründet
Gründungsmitglieder sind Mitarbeiter der Universitäten Leipzig und Hildesheim, der Cologne Business School, der Freien Universität Berlin sowie die University Partners GmbH und management in motion. Erarbeitet werden sollen Standards für die Implementierung von Prozessmanagement, Weiterbildungskonzepte und Best Practice Beispiele. Eingegliedert ist der AK in das führende Netzwerk für Prozessmanagement BPM Club.
01.07.2008
Beirat für University Partners GmbH gegründet
Der Beirat der University Partners GmbH soll mit Experten aus der Wirtschaft, für Unternehmensentwicklung sowie dem Hochschulbereich besetzt sein. Als erste Mitglieder konnten Tasso Enzweiler und Wilfried Frohnhofen gewonnen werden.
http://www.university-partners.de/disp.php?flag=beirat
27.06.2008
Weiterbildung Prozessmanagement
In Kooperation mit der BPM-Akademie bietet die University Partners Gmbh eine Weiterbildung zum Thema Prozessmanagement an Hochschulen an. Das Einführungsseminar bietet Entscheidern und Verantwortlichen einen Einblick in die Begrifflichkeiten und Bedingungen des Prozessmanagements und vermittelt Impulse für die weitere Auseinandersetzung mit diesem Thema an der Hochschule.
www.bpm-akademie.de/bpmakademie/opencms/de/seminare/
